Der Start in das neue Jahr 2021 / safer learning at home

Liebe Schulgemeinde,

ich m├Âchte Ihnen allen, der Elternschaft, unseren Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern, unseren Lehrkr├Ąften unseren Schulsekret├Ąrinnen und unserem Hausmeister ein gutes und vor allem gesundes neues Jahr w├╝nschen.

Sie kennen alle die aktuellen Pandemiezahlen, erschreckend hoch! In London sehen wir gerade, wie nahe die Krankenh├Ąuser am Kollaps sind. So weit darf es bei uns nicht kommen. Deshalb schlie├če ich mich als Schulleiter den Worten unseres Ministerpr├Ąsidenten Herrn Bouffier und unseres Kultusministers Herrn Prof. Lorz an, dass Sie Ihre Kinder bis zum 31.01.21 bitte zu Hause behalten. Diese ├äu├čerungen wurden von beiden Herren in dieser Woche in den Pressekonferenzen in aller Deutlichkeit vorgetragen.

Es ist auch bekannt, dass ich mich seit Beginn der Pandemie immer wieder an den Worten unserer Bundeskanzlerin orientiert habe. Diese Pandemie ist eine ultimative Herausforderung f├╝r die ganze Gesellschaft, die wir nur gemeinsam in Einigkeit bew├Ąltigen k├Ânnen. So ist meine pers├Ânliche Zusammenfassung ihrer ├äu├čerungen.

F├╝r die Klassenstufen 7 bis 10 haben wir schon in dieser Woche eine organisatorische Klarheit, die uns bei den Planungen hilft. Mit der Aufhebung der Pr├Ąsenzpflicht in den Klassenstufen 1 bis 6 haben wir leider zum heutigen Zeitpunkt noch nicht diese sehr w├╝nschenswerte Klarheit. Man muss wissen wovon man spricht, deshalb m├Âchte ich dies kurz erl├Ąutern. Einzelne Kinder k├Ânnen die Schule besuchen, wir wissen aber heute noch nicht, wieviele das sein werden. Den Kindern, die die Schule besuchen, soll dann ein Unterricht nach Stundentafel angeboten werden. Und alle anderen Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler sollen parallel zu Hause ein gleichwertiges Unterrichtsangebot erhalten. Im ├╝brigen von den gleichen Lehrkr├Ąften zur gleichen Zeit. Gleichzeitig m├╝ssen wir auch beachten, dass es keine Durchmischungen der Lerngruppen gibt, auch die Lehrkr├Ąfte nicht von Tag zu Tag wechseln. Sie sehen, das alles ├Ąhnelt ein wenig der Quadratur des Kreises.

Aber wir sind alle gute und kreative Beamtinnen und Beamte und wir werden an guten L├Âsungen arbeiten. Die sich f├╝r mich nat├╝rlich an den Verpflichtungen orientieren, die in der Dienstordnung f├╝r Lehrerinnen und Lehrer definiert sind. Hier soll besonders ein Aspekt gew├╝rdigt werden, n├Ąmlich der Aspekt der dienstlichen F├╝rsorge, f├╝r den ich als Schulleiter verantwortlich bin. Hier geht es in besonderer Weise um die Gesundheit aller Menschen, die in der Schule lernen und arbeiten. Dieser Schutz ist f├╝r mich oberstes Gebot.

Ich bin davon ├╝berzeugt, dass wir in diesem Jahr diese Pandemie in den Griff bekommen k├Ânnen, auch mit den Impfungen. Und wo immer durch diese Pandemie Lerndefizite entstanden sind, werden wir diese wie in allen Schulen in diesem Land kompensieren. Das schaffen wir, gemeinsam! Zum Schluss m├Âchte ich noch eine Zeile schreiben, die f├╝r mich Orientierung ist. Ich m├Âchte gemeinsam mit allen Lehrkr├Ąften unserer Schule allen Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern in dieser Pandemie soviel Unterricht wie m├Âglich und soviel Betreuung wie n├Âtig organisieren und anbieten k├Ânnen. Das ist das Ziel. Und f├╝r die Zeit bis zum 31.01.21 soll gelten …

safer learning at home …

Herzliche Gr├╝├če, bleiben Sie und Ihre Familien gesund,

Uli Vormwald (Schulleiter)

Weihnachten 2020

Liebe Schulgemeinde,

es liegt ein wirklich anstrengendes und auch aufreibendes Jahr hinter uns. Fast schon vergessen ist der Wintersturm zu Beginn des Jahres, wo ich als Schulleiter in all den Jahrzehnten meiner T├Ątigkeit zum ersten Mal erlebt habe, dass Schulen innerhalb k├╝rzester Zeit geschlossen werden mussten. Nicht vergessen ist der ausl├Ąnderfeindliche Terrorakt in Hanau, der auch unsere Schule in besonderer Weise ber├╝hrt hat. Wir haben mit allen Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern, gemeinsam mit vielen Eltern, den Lehrkr├Ąften, Seelsorgern der Gemeinde und Gemeindevertretern der vielen unschuldigen Opfer gedacht. Es war eine sehr ergreifende Andacht in der Schule.

Dann kam die Coronapandemie, die uns bis jetzt in Atem h├Ąlt. Meine gr├Â├čte Sorge ist und bleibt, dass wir in unserer Schule f├╝r alle Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler, den Lehrkr├Ąften und alle anderen schulischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch in der Verwaltung, eine sichere Umgebung schaffen, in der auch schulisches Leben und Lernen stattfindet. Ich denke, das ist uns in dieser schweren Zeit gegl├╝ckt. Daf├╝r m├Âchte ich mich auch zum Jahresende bei allen meinen Kolleginnen und Kollegen und allen schulischen Gremien f├╝r die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt nochmals ausdr├╝cklich bedanken.

Ich erinnere auch an dieser Stelle an die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler der Abschlussklassen, die wir in diesem Jahr alle erfolgreich mit einem Abschluss entlassen konnten. Herzlichen Gl├╝ckwunsch.

Von diesen schwierigen Umst├Ąnden sind alle Schulen betroffen. Und es sicher so, dass trotzdem ein gutes Lernen stattfindet. Da wo es L├╝cken durch Schulschliessungen gab, sind diese durch gro├čen Einsatz der Lehrkr├Ąfte geschlossen worden. Wir werden noch eine Weile mit diesen schwierigen Umst├Ąnden leben m├╝ssen, auch nach den Ferien. In den Ferien m├Âchte ich Ihnen allen und auch den Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern eine erholsame Zeit w├╝nschen. Und nat├╝rlich auch frohe Feiertage und einen guten Start in das neue Jahr. Auf ein besseres Jahr 2021. Daf├╝r gibt es gute Hoffnung.

Bleiben Sie und Ihre Familien gesund, herzliche Gr├╝├če,

U. Vormwald (Schulleiter)

Elternbrief des Hessischen Kultusministeriums vom 14.12.20

Liebe Schulgemeinde, sehr geehrte Elternschaft,

heute Fr├╝h haben alle Schulen die detaillierten Informationen erhalten, wie der Schulbetrieb ab dem Mittwoch dieser Woche organisiert werden soll. Diesen Elternbrief k├Ânnen Sie downloaden. Am Montag und am Dienstag dieser Woche l├Ąuft der Unterricht wie bisher. Sollten Sie noch Fragen haben, kommen Sie bitte auf die Schulleitung zu. Alle f├╝r die Eltern erforderlichen Informationen haben wir auch f├╝r alle Klassen ausgedruckt, die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler nehmen diese Informationen als ÔÇ×RanzenpostÔÇť mit nach Hause.

Herzlicher Gru├č,
Uli Vormwald (Schulleiter)

Gedanken zum 3. Advent

Liebe Schulgemeinde,

die Corona-Pandemie ist eine weltumspannende Naturkatastrophe, aber wir k├Ânnen etwas tun. Wir d├╝rfen nicht die Hoffnung verlieren und trotz aller Beschr├Ąnkungen mit den M├Âglichkeiten die bleiben, soziale Kontakte weiter pflegen, auch ├╝ber die neuen digitalen Medien. So gut wie alle Politiker fordern landauf und landab die ├ľffnung der Schulen. Es geht um die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler, die wir alle nicht verlieren wollen. Aber ich denke auch an unsere Lehrkr├Ąfte, die alles tun, damit ein Mindestma├č an Unterricht m├Âglich ist. Davon lese ich aber sehr wenig. Und weil das so ist, m├Âchte ich an dieser Stelle allen meinen Kolleginnen und Kollegen meinen Dank und Respekt aussprechen, dass sie alle unter diesen extremen Bedingungen mehr als ihren Dienst tun! Meine Kolleginnen und Kollegen arbeiten mit gr├Â├čtem p├Ądagogischen Einsatz und geben mit Ihrer Arbeit den Kindern und Jugendlichen Beispiel, Hoffnung und Orientierung in einer schweren Zeit. Und gehen dabei auch selbst Risiken ein, die leicht ├╝bersehen werden. Und vergessen wir bitte nicht: auch Lehrerinnen und Lehrer haben Familien, viele mit Risikopatienten. Und ich denke auch an unsere Schulsekret├Ąrinnen und unseren Hausmeister. Ohne deren Arbeit und Einsatz h├Ątten wir unsere Schule l├Ąngst nicht mit dieser Performance in der von dem Kultusministerium geforderten Regelbetrieb halten k├Ânnen. Und ich danke auch alle den Kolleginnen und Kollegen, die meist unsichtbar hinter den Kulissen in der Schulreinigung daf├╝r arbeiten, dass nicht zuletzt in diesen Zeiten unsere Schule in einem hygienisch einwandfreien Zustand ist.  Danke f├╝r Ihre Arbeit und Ihren Einsatz. Ganz besonders herzlich m├Âchte ich an dieser Stelle Frau R├Âder f├╝r Ihren jahrzehntelangen Einsatz f├╝r die Schule danken, sie geht in diesen Tagen in ihren wohlverdienten Ruhestand.

Zum Schluss m├Âchte ich noch bemerken, dass wir Schulen noch nicht wissen, wie es in der n├Ąchsten Woche weitergeht. Der harte Lockdown ist von der Politik f├╝r die Mitte der Woche angek├╝ndigt worden, welche Auswirkungen das f├╝r die Schulen hat ist noch nicht bekannt. Sobald hier Informationen vorliegen, werden wir Sie nat├╝rlich informieren.

Ich w├╝nsche Ihnen und auch unseren Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern einen besinnlichen 3. Advent, bleiben Sie und Ihre Familien gesund,

Uli Vormwald (Schulleiter)

Gedanken zum 2. Advent

Liebe Schulgemeinde,

vor einer Woche habe ich geschrieben, dass ich all den Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern die Daumen dr├╝cke, die in dieser Woche ihre Pr├Ąsentationspr├╝fungen absolviert haben. All diesen jungen Leuten m├Âchte ich gratulieren. Einige der Pr├╝fungen habe ich selbst als Vorsitzender gesehen, herzlichen Gl├╝ckwunsch auch an alle Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler, denen ich nicht pers├Ânlich gratulieren konnte. Ihr habt das gut gemacht! Das ist nun in diesen schwierigen Tagen f├╝r alle eine besondere Herausforderung, herzlichen Dank auch an die Kolleginnen und Kollegen, die unsere Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler auf diese Pr├╝fungen vorbereitet haben.

Orientierung ist in diesen Tagen und Wochen die gro├če Herausforderung, gerade in dieser Corona-Pandemie. Eine Orientierung, die gerade die Kinder und Jugendlichen, unsere Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler von uns Erwachsenen erwarten d├╝rfen. Dieser Virus ist in der Welt, einfach eine Tatsache. Vor ca. 40 Jahren habe ich mich in meinem Studium der Biologie ganz besonders f├╝r diese eigent├╝mlichen Lebensformen interessiert. Die unfassbar klein sind, aber manchmal gro├če und schlimme Wirkungen haben. Pandemien und besonders Grippepandemien gibt es seit Jahrtausenden, mehrere verheerende Grippepandemien hat die Welt alleine im letzten Jahrhundert erlebt. Das interessante dabei ist, dass es all diese Diskussionen – pro und contra – auch schon fr├╝her gegeben hat. Der Roman ÔÇ×Die PestÔÇť von dem ber├╝hmten Autor Albert Camus ist nur ein Beispiel. In unserer Zeit finden diese Diskussionen leider sehr versch├Ąrft in den sozialen Medien statt. Diese Sch├Ąrfe ist aber keine gute Grundlage f├╝r Orientierung. Unwahrheit ist von Wahrheit manchmal kaum zu trennen. Dieser Coronavirus ist nun eine biologische Tatsache und alle die ├ärztinnen und ├ärzte und Pflegerinnen und Pfleger auf dieser Welt, nicht nur in unserem Land, k├Ąmpfen um das Leben von tausenden Menschen, die sich mit diesem Virus infiziert haben.

Was k├Ânnen wir tun? Ich denke, es ist alles bekannt. Die Hygieneregeln sind eine gro├če Herausforderung, vor allem, weil sie so sehr das soziale Leben der Menschen ber├╝hren. Manches ist zum Stillstand gekommen, das ganze Kulturleben zum Beispiel. Aber sicher nicht unsere Demokratie! Ich bin davon ├╝berzeugt, dass alle demokratischen Mittel eben daf├╝r eingesetzt werden, dass diese gro├če Gefahr abgewehrt werden kann. Und dann werden wir auch wieder unser Kulturleben genie├čen k├Ânnen. Wie vieles andere auch, auf das wir in diesen Tagen verzichten m├╝ssen. Gro├če Hoffnung gibt mir pers├Ânlich, dass viel schneller als erwartet Impfungen zur Verf├╝gung stehen. Und bis dahin werden wir in unserer Schule, wie in allen anderen Schulen sehr aufmerksam immer wieder alle M├Âglichkeiten der schulischen Hygiene nutzen und immer wieder ├╝berpr├╝fen. Nat├╝rlich stellen viele Eltern die Frage, ob auch im Wechselunterricht, ein ÔÇ×gutesÔÇť und erfolgreiches Lernen m├Âglich ist. Es ist m├Âglich! Das hohe Niveau der Pr├Ąsentationspr├╝fungen ist hier das beste Beispiel.

Ich w├╝nsche unsere Schulgemeinde einen besinnlichen 2. Advent.

Herzliche Gr├╝├če, bleiben Sie und Ihre Familien gesund,
Uli Vormwald (Schulleiter)

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