Liebe Schulgemeinde,

mit diesem Beitrag melde ich mich aus einer Reha, die ich nach einem Krankenhausaufenthalt in der Zeit der Osterferien antreten musste. Nun ist es so, dass die Schulleitung in dieser Zeit mit Frau Schnitzer und Frau Fischer gut vertreten ist.

Auch erhalten wir in diesen Wochen Unterstützung durch einen erfahrenen Schulleiterkollegen. Herr Henge wird das Schulleitungsteam unterstützen. Für diese sehr schnelle Hilfe möchte ich mich besonders bei unserem Dezernenten im Staatlichen Schulamt Herrn Will bedanken.

Ich danke auch besonders unseren Kolleg*innen im Personalrat Frau Saling und Herrn Mösinger, die das Schulleitungsteam ganz besonders in den letzten Wochen besonders tatkräftig unterstützt haben. Nicht vergessen möchte ich unsere Kolleginnen im Sekretariat Frau Niebch und Frau Rometsch, die in den letzten Wochen einiges auffangen mussten.

Und ich danke auch allen Kolleg*innen, die in unserer Schule unsere Schüler*innen in nicht ganz einfachen Pandemie-Zeiten begleiten und unterstützen. Ganz besonders möchte ich mich auch bei Frau Rachor bedanken, die in der erweiterten Schulleitung das Team mit großer Hilfe begleitet.

Natürlich hätten wir diese ganze Pandemiezeit auch nicht ohne unseren Schulelternbeirat meistern können. Das ist nicht selbstverständlich. Herzlichen Dank. Ich möchte an dieser Stelle auch noch einmal ausdrücklich auf das große Engagement von Herrn Schuster zum Thema „sicherer Schulweg“ aufmerksam machen. Herr Schuster hat mit einigen Unterstützern an den letzten Wochenenden viel Arbeit investiert, um den Schulweg für unsere Schüler*innen zu sichern.

Herzlicher Gruß, bleiben Sie und Ihre Familien gesund,

Uli Vormwald (Schulleiter)

Informationen zu osterN

Wie schon über den Elternbeirat und über die Klassenlehrern/-innen verteilt, soll dieser Elternbrief noch einmal auf der Homepage ausgestellt werden.

1. Unterricht nach den Ferien 

Wir gehen davon aus, dass sich nach den Ferien nichts an den momentanen Unterrichtsmodellen ändert. Diese sind:

  • Wechselunterricht der Klassen 1 – 6
  • Distanzunterricht der Klassen 7 – 9
  • Präsenzunterricht der Klasse 9H sowie der Klassen 10Ra und 10Rb.

2. Bewegliche Ferientage:

  • Freitag nach Christi Himmelfahrt                14.05.2021                      unterrichtsfrei
  • Freitag nach Fronleichnam                            04.06.2021                      unterrichtsfrei 

3. Abschlussklassen

  • 01.06.2021: Fahrt nach Buchenwald, 10R 
  • 07./09./11.06.2021: Termine der schriftlichen Abschlussprüfungen in der Hauptschule und der Realschule 

4. Lernstand 3 und 8:

Lernstand 3: Der Materialversand wurde verschoben. Sobald es weitere Neuigkeiten gibt, werden wir umgehend darüber informieren. Da die „Zentralen Lernstandserhebungen“ ein bundesweites Verfahren sind, ist eine Entscheidung aller Länder auf Ebene der Kultusministerkonferenz (KMK) erforderlich.

Lernstand 8: pandemiebedingt verschoben

5. Sicherer Schulweg – sichere Schule

Wir bedanken uns herzlich bei unserem Schulelternbeirat, Herrn Schuster, für seinen außerordentlichen Einsatz bei der Organisation zur Reduzierung der Hecke.

Nach Rücksprache mit der Naturschutzbehörde des MKK, sowie dem Bürgermeister, Förderverein, dem Schulträger und dem Schulleitungsteam wurde am Samstag (20. März 2021) von einer professionellen Fachfirma die Hecke am Parkplatz vorm Haupteingang reduziert. Wir danken allen freiwilligen Helferinnen und Helfern. 

So können die Kinder künftig sicherer und gut sichtbar vor den Autos entlanglaufen. Geplant sind noch weitere Schritte (eingezeichnete Parkplätze, Poller/oder Ähnliches nach vorne usw.).

Wir möchten uns ebenfalls bei Familie Simonyan für die Spende von 450 Kindermasken bedanken.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie erholsame Osterferien.
Das Schulleitungsteam der Adolf-Reichwein-Schule 

Planungen für den Wechselunterricht in der Grundschule / Beiträge aus dem Schulleben

Liebe Schulgemeinde,

unsere Schule ist auf den Umstieg zum Wechselunterricht in der Grundschule ab der Woche vom 15.02.21 vorbereitet, soweit uns das nach heutigem Sachstand mit den vom Kultusministerium übermittelten Informationen möglich ist. Noch muss geklärt werden, wie eine Notbetreuung in dieser Phase geleistet werden kann. Ich gehe davon aus, dass mittlerweile diese Frage auf allen Ebenen diskutiert wird. Wir Schulleiter und Schulleiterinnen hoffen auf eine baldige Antwort, damit wir unsere Elternschaft informieren können. Wie ich schon in meinem letzten Beitrag geschrieben habe, ich habe vollstes Verständnis für die Sorgen und Probleme der Eltern. Es ist eine große Herausforderung in dieser Pandemie, gleichzeitig Familie und das Homeoffice für die Kinder zu organisieren, aber dann auch noch berufstätig zu sein!

Für Ihre Planungen ist die Information wichtig, dass der Rosenmontag unterrichtsfrei ist. Am Faschingsdienstag findet ganz normal Unterricht statt.

Wir alle brauchen Kontinuität. Ist in dieser Pandemie nicht einfach zu leisten. Aber wir alle hoffen jetzt darauf, dass in nächsten Sitzungen der Landesregierungen mit unserer Bundeskanzlerin die Entscheidungen getroffen werden, die den Schulen eine gute Mischung aus Unterricht  und Betreuung in allen Jahrgängen, von Grundschule bis Sekundarstufe ermöglicht. Natürlich hoffen wir darauf, dass besonders die Kinder aus den Jahrgängen 1 bis 6 bald wieder in die Schule kommen. Aber auch darauf, dass wir bald wieder auch alle anderen Jahrgänge aus dem Distanzunterricht zurückholen können. Aber wir müssen diese Entscheidungen abwarten.

In meinem letzten Beitrag habe ich ja auch geschrieben, dass unsere Schule auch in der Pandemie lebt und es sehr viele Aktivitäten unserer Lehrkräfte gibt, den Schülerinnen und Schülern gerade in dieser nicht einfachen Zeit interessante Angebote zu machen. Gerne möchte ich auf der Homepage in der nächsten Zeit das eine oder andere Projekt vorstellen. Heute möchte ich zwei Projekte unserer Kollegin Frau Grunefeld vorstellen, die Schülerinnen und Schüler haben dazu selbst kleine Berichte angefertigt.

Herzliche, Grüße, bleiben Sie und Ihre Familien gesund,
Uli Vormwald (Schulleiter)


10. Dezember: Tag der Menschenrechte

Wir aus dem Evangelischen Religionskurs der 6. Klassen haben uns über eine längere Zeit mit dem Thema Kinderrechte beschäftigt. Hierzu haben wir einen Aktionstag vorbereitet und alle 6.-Klässler nach draußen vor die Aula eingeladen. Eine Woche zuvor hatten wir die Glaswände der Aula mit selbstgestaltetem Infomaterial zu den Kinderrechten beklebt.
Nach der Begrüßung der Gäste haben wir den Song „We are the world“ mit Handbewegungen gestaltet. Anschließend hat Sophia hat eine Rede gehalten., denn wir haben darüber nachgedacht, warum es gut ist, dass es Kinderrechte gibt.

 „Wenn es Kinderrechte nicht gäbe, könnten keine Kinder mehr ihre ehrliche Meinung sagen. Jeder könnte in ihren privaten Sachen rumschnüffeln. In den Ländern, in denen man sich noch heute nicht für die Kinderrechte einsetzt, gibt es Kinder, die sterben,
weil sie Kriegsdienst leisten müssen;
weil sie krank sind und keine ärztliche Hilfe bekommen;
weil sie auf der Straße leben müssen oder
weil sie Drogen nehmen und misshandelt werden.

Viele Kinder würden ohne Kinderrechte dann auch nicht zur Schule kommen.“
Nach der Rede hat jeder von uns einen Artikel von den Kinderrechten präsentiert. Dazu haben wir ein kleines Quiz gespielt. Zum Schluss haben wir alle eingeladen, die Handbewegungen zu dem Song mitzumachen.

– Angelina F., 6a


Klasse 5a goes Bollywood   

Im Sportunterricht hatten wir etwas Besonders. Abhishek, ein Choreograph aus Indien, war zu Besuch in Deutschland. Wir durften mit ihm tanzen. Zuerst haben wir uns in Reihen aufgeteilt und haben einzelne Schritte für den „Bollywood – Tanz“ geübt. Wir haben jeden einzelnen Schritt mit Musik getanzt. Es war sehr lustig und einfach. Abhishek hat englisch mit uns gesprochen, weil er kein Deutsch spricht. Sarah, seine deutsche Freundin, hat zum Glück übersetzt.

Nachdem wir den Tanz durchgemacht haben, wurden wir in Gruppen eingeteilt. Dann haben wir den Tanz in Gruppen vorgeführt. Wir haben gemerkt, wie schwierig es ist, etwas vor anderen zu präsentieren. Unser Team hat am Anfang ganz schön viel vergessen.

Am Ende haben wir uns in einen Kreis gesetzt und über alles gesprochen. Alle haben gut mitgemacht und es hat jedem Spaß gemacht.

– Lina aus der 5a

Lernen in Zeiten von COVID / Newsfeed

Liebe Schulgemeinde,

mit diesem Post möchte ich mich dieses mal besonders an unsere Elternschaft wenden. Ich kann als Schulleiter, genau so wie meine Kolleginnen und Kollegen, sehr gut nachvollziehen, dass diese Situation besonders die Familien sehr belastet. Ihre Kinder verbringen viel Zeit zu Hause, die Präsenz in der Schule wechselt immer wieder in Abhängigkeit zu der Infektionslage.

Nicht nur als Schulleiter, sondern auch als betroffener Vater kann ich vieles nachvollziehen. Mein Sohn ist auch noch in Ausbildung, er macht eine Lehre. Und da sehe ich auch, wie schwierig es für die jungen Leute ist, wenn der persönliche Austausch fehlt. Es ist ja schon ein wenig absurd, wenn gerade die Schulen soziale Kontakte begrenzen müssen. Aber das ist eben dieser Pandemie geschuldet.

Um hier unsere Schülerinnen und Schüler nicht zu verlieren, geben sich meine Kolleginnen und Kollegen von Anfang an die größte Mühe, immer mit den Schülerinnen und Schülern im Kontakt zu bleiben. Damit wir niemanden verlieren. Der Anfang war nicht einfach, weil wir wie alle Schulen auf diese Situation nicht vorbereitet waren. Natürlich haben wir auch schon mit ActiveBoards gearbeitet und im Rahmen unserer Möglichkeiten die Schülerinnen und Schüler auf die neuen Medien vorbereitet. Aber der Distanzunterricht setzt ganz neue Maßstäbe.

Entscheidend ist, dass es nun für alle Klassen Konzepte gibt, die natürlich immer wieder auch die individuellen Klassensituationen berücksichtigen. Und hier kommt es auf die richtige Mischung von analogem Lernen (klassischer personaler Unterricht in der Schule) und digitalem Lernen (Lernprogramme, Videosysteme) mit personaler Unterstützung an. Wir haben alle möglichen Mischformen, die an unserer Schule von den unterschiedlichen gesetzlichen Regelungen bestimmt werden.

In den Grundschulklassen können wir nur Schritt für Schritt neue Medien einsetzen, die Kinder dürfen nicht überfordert werden. Deshalb geben sich hier meine Kolleginnen die größte Mühe, die Lernmaterialien optimal aufzubereiten und zu verteilen. Natürlich sind hier die Familien stärker belastet, eben weil kleinere Kinder noch nicht so selbstständig lernen können wie Schülerinnen und Schüler aus höheren Jahrgängen.

In den höheren Jahrgängen können wir schon deshalb mehr digitale Kommunikationsmittel nutzen, weil diese Schülerinnen und Schüler wesentlich mehr Vorerfahrungen mit dem Gebrauch dieser neuen Medien haben.

Es kommt aus all diesen Gründen eben darauf an, dass wir einen guten Mix dieser Methoden hinbekommen, immer mit dem Blick auf unsere Schülerinnen und Schülern. Und dann möchte ich noch bemerken, dass digitales Lernen mit dem Computer nicht automatisch ein besseres Lernen bedeutet!

Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts, nach meinem Studium und Referendariat, habe ich mich für eine Zusatzausbildung bei einer damals sehr renommierten Computerfirma entschieden. Die Nixdorf Computer AG hat schon zu dieser Zeit nachgedacht, den Computer als Werkzeug für das Lernen und Lehren einzusetzen. Wir haben damals die ersten Computerlernprogramme entwickelt, vor mehr als 30 Jahren. Zunächst war das zwar Avantgarde, die Programme waren trotzdem Ladenhüter. Mitte der 90er kam der erste Umschwung und viele Unternehmen (Banken, Versicherungen, Medizintechnikunternehmen, Automobilkonzerne etc.) wollten unbedingt einsteigen. In dieser Zeit kam zum ersten mal die Mentalität auf, dass man alle Bildungsprobleme mit dem Computer lösen kann. Stimmt natürlich nicht!

Es kommt immer auf die richtige Mischung an und immer mit Blick auf die Schülergruppe. Und genau das ist es, was uns von Jahrgang 1 bis Jahrgang 10 beschäftigt. Wir sind hier natürlich noch auf einem Weg und versuchen uns stets zu verbessern. Vergessen Sie bitte auch nicht, dass das Thema digitales Lernen bis zu dieser Pandemie von allen Kultusbehörden eher stiefmütterlich behandelt wurde. Den Schulen kann man hier keine Vorwürfe machen. Wir tun nun alles, um Fortbildungen zu organisieren, die oft auch intern stattfinden. Kooperative Selbstqualifikation ist der Begriff hierfür, die schlichte Übersetzung: wir helfen uns selbst. Und das tun meine Kolleginnen und Kollegen zusätzlich „on top“, bitte nicht vergessen.

Wir geben uns große Mühe, in allen Jahrgängen, die Lernstände im Blick zu behalten, damit gar nicht erst Defizite entstehen.

In einem nächsten Post freue ich mich darauf, besondere Schülerleistungen vorzustellen. Unsere Schule lebt, auch wenn alles ein wenig ruhiger ist. Trotzdem finden interessante Projekte statt. Diese möchte ich immer wieder mal vorstellen.

Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass Sie sich mit einem Abonnement über Newsfeed automatisch über alle Neuigkeiten, die auf der Homepage eingestellt werden, informieren lassen können. Dazu brauchen Sie nur Ihre Mailadresse zu hinterlegen. Es erleichtert auch sehr die Arbeit, weil ich in der Regel immer erst den Schulelternbeirat informiere, der dann die Klassenelternbeiräte informiert usw. Es wäre schön, wenn Sie diese Funktion nutzen würden.

Viele Grüße, bleiben Sie und Ihre Familien gesund,

Uli Vormwald (Schulleiter)

Zeugnisausgabe

Liebe Schulgemeinde,

auch die Zeugnisausgabe zu dem aktuellen Schuljahr müssen wir der Corona-Pandemie und den besonderen Hygienebedingungen anpassen, so wie üblich am letzten Freitag des Halbjahres können wir die Zeugnisausgabe nicht durchführen. Hier muss jede Schule ein eigenes Konzept finden mit dem Ziel, dass möglichst wenige Schülerinnen und Schüler gleichzeitig in die Schule kommen. Alle diese Informationen haben wir nun schon über die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer und auch über den Schulelternbeirat vermittelt.

Die Unterrichtszeit (für die angemeldeten Schülerinnen und Schüler) ist an diesem Freitag (29.01.21) von 8:00 bis 9:35. Es wurde auch die Frage gestellt, ob auch die Schülerinnen und Schüler oder nur die Eltern die Zeugnisse abholen dürfen. Natürlich dürfen auch die Schülerinnen und Schüler die Zeugnisse abholen! Nicht abgeholte Zeugnisse können im Sekretariat abgeholt werden.

Wichtig ist aber, dass die Zeugnisse aus den Fenstern der jeweiligen Räume ausgegeben werden (zum Schulhof). Die Integrationsklassen erhalten ihre Zeugnisse nach Absprache mit Frau Frau Kappe und Herrn Laribi. Bei den Abschlussklassen wird die Zeugnisausgabe am Freitag, dem 29.01.21 abgeschlossen.

Zur Grundschule (alle Klassen am Freitag, 29.01.21):

3a: 9:45 Uhr; A01, Frau Kortmann
3b: 9:00 Uhr; Mediathek, Frau Kappes-Reck
3c: 8:30 Uhr; LMF, Frau Rachor
3d: 9:35 Uhr; Mediathek, Frau Kappes-Reck

4a: 9:45 Uhr; LMF, Frau Saling
4b: 8:00 Uhr; Mediathek, Frau Lins
4c: 8:00 Uhr; LMF, Frau Rachor
4d: 8:30 Uhr; Mediathek, Frau Schwierzeck

Zur Sekundarstufe:

Freitag, 29.01.21

6a: 9:35; D38, Frau Busch

Montag, 01.02.

5a: 8:00 Uhr; LMF, Frau Grunefeld
5c: 8:00 Uhr; D39, Frau Gladow
7Ra: 8:00 Uhr; D38, Herr Gläser

Dienstag, 02.02.21

6b: 8:45 Uhr; D38, Herr Lehr

Mittwoch, 03.02.21

5b: 8:00 Uhr; D38, Herr Sen
7H: 8:00; D39, Frau Körner-Pohl

Donnerstag, 04.02.21

8H: Uhrzeitabstimmung mit dem Klassenlehrer, Herr Mösinger
8Ra: 8:00 Uhr; D38, Frau Sezgin
8Rb: 8:00; D39. Frau Atwater

Freitag, 05.02.21

9Ra: 8:00 Uhr; D39, Frau Ruppel-Böhringer
9Rb: 8:00 Uhr; D38, Frau Eckrich

Mit der Hoffnung, dass wir hoffentlich so bald wie möglich wieder an einem einzigen Tag die Zeugnisausgabe abschliessen können …

Herzlicher Gruß, bleiben Sie gesund;

Uli Vormwald (Schulleiter)

Zur Unterrichtsorganisation nach den Weihnachtsferien

Liebe Schulgemeinde,

wie ich ja schon berichtet habe, konnten wir auf der Basis der aktuellen Erlasse, die uns zum Ende der letzten Woche vom HKM zugeleitet wurden, für die Klassenstufen 7 bis 10 schon in der letzten Woche eine klare Unterrichtsorganisation vorbereiten. Wir haben die ersten beiden Tage dieser Woche genutzt, um unsere Überlegungen zu prüfen und ggf. die Planungen anzupassen. Wir haben nun entschieden, dass wir ganz besonders die Abgangsklassen in den prüfungsrelevanten Fächern mit Doppelbesetzungen unterstützen, damit evtl. Defizite aufgearbeitet werden können. Natürlich findet auch der Unterricht in den Nebenfächern statt. Auf der Basis der Verordnungen haben wir nach Abstimmungen mit der Elternschaft der H 9, dem Klassenlehrer unserer H 9 und den in dieser Klasse unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrern entschieden, dass wir von der Möglichkeit Gebrauch machen, dass wir phasenweise vom Präsenzunterricht abweichen und zum Distanzunterricht wechseln, wenn sich dieses Modell bewährt hat. In diesem Sinne arbeiten wir in der H 9 genau so weiter, wie vor den Ferien. Die Schülerinnen und Schüler sind in einer a-Gruppe und b-Gruppe aufgeteilt und wechseln von Tag zu Tag. Die sehr intensive Arbeit in Kleingruppen hat sich bewährt.

In den Klassenstufen 7 bis 9 (Ausnahme H9) arbeiten wir mit dem Distanzmodell. Für alle diese Klassen haben wir natürlich Unterrichtsmodelle ausgearbeitet, die den Anforderungen des Distanzlernens entsprechen. Hier sind ganz besonders die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer koordinativ tätig, auch in der Kommunikation mit den Elternbeiräten der Klassen.

In den Klassenstufen 1 bis 6 mussten wir natürlich die Rückmeldungen der Elternschaft abwarten. Wir haben nun in diesen Klassenstufen jahrgangsübergreifende Gruppen gebildet. Folgende Kriterien sind dabei maßgeblich:

  • Die Gruppen bleiben stabil mit möglichst wenigen Schülerinnen und Schülern pro Gruppe.
  • Die Lehrkräfte sind diesen Gruppen fest zugeteilt und wechseln nicht zwischen den Jahrgängen.
  • Die Räume sind diesen Gruppen fest zugeteilt, die Hygienebedingungen werden wie bisher sehr sorgfältig überwacht.

Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer stellen in jedem Fall immer die gleichen Unterrichtsmaterialien zur Verfügung, egal ob die Kinder nun im Präsenzunterricht erscheinen oder über das Distanzlernen unterrichtet werden. Wir setzen hier alle Kanäle zu Kommunikation mit den Kindern ein (analog und digital) mit denen wir unsere Schülerinnen und Schüler erreichen können. Es gibt für alle Klassen in der Grundschule und in den Jahrgängen 5 und 6 ein Konzept zum Distanzlernen.

Ich möchte aber an dieser Stelle noch einmal auf den Appell unseres Kultusministers hinweisen: „Im Sinne einer Kontaktreduzierung sollen Schülerinnen und Schüler, wann immer möglich, zu Hause betreut werden.“ Diese klare Aussage habe ich dem Schreiben unseres Kultusministers an die Schulleiterinnen und Schulleiter vom 06.01.21 entnommen.
Wie ich schon geschrieben habe, ist für mich als Schulleiter orientierend, allen Schülerinnen und Schülern in dieser Pandemie so viel Unterricht wie möglich und so viel Betreuung wie nötig anzubieten. Und wie auch schon geschrieben: für die Zeit bis zum 31.01.21 soll gelten  „safer learning at home “.

Herzlicher Gruß, bleiben Sie und Ihre Familien gesund,

Uli Vormwald (Schulleiter)

Der Start in das neue Jahr 2021 / safer learning at home

Liebe Schulgemeinde,

ich möchte Ihnen allen, der Elternschaft, unseren Schülerinnen und Schülern, unseren Lehrkräften unseren Schulsekretärinnen und unserem Hausmeister ein gutes und vor allem gesundes neues Jahr wünschen.

Sie kennen alle die aktuellen Pandemiezahlen, erschreckend hoch! In London sehen wir gerade, wie nahe die Krankenhäuser am Kollaps sind. So weit darf es bei uns nicht kommen. Deshalb schließe ich mich als Schulleiter den Worten unseres Ministerpräsidenten Herrn Bouffier und unseres Kultusministers Herrn Prof. Lorz an, dass Sie Ihre Kinder bis zum 31.01.21 bitte zu Hause behalten. Diese Äußerungen wurden von beiden Herren in dieser Woche in den Pressekonferenzen in aller Deutlichkeit vorgetragen.

Es ist auch bekannt, dass ich mich seit Beginn der Pandemie immer wieder an den Worten unserer Bundeskanzlerin orientiert habe. Diese Pandemie ist eine ultimative Herausforderung für die ganze Gesellschaft, die wir nur gemeinsam in Einigkeit bewältigen können. So ist meine persönliche Zusammenfassung ihrer Äußerungen.

Für die Klassenstufen 7 bis 10 haben wir schon in dieser Woche eine organisatorische Klarheit, die uns bei den Planungen hilft. Mit der Aufhebung der Präsenzpflicht in den Klassenstufen 1 bis 6 haben wir leider zum heutigen Zeitpunkt noch nicht diese sehr wünschenswerte Klarheit. Man muss wissen wovon man spricht, deshalb möchte ich dies kurz erläutern. Einzelne Kinder können die Schule besuchen, wir wissen aber heute noch nicht, wieviele das sein werden. Den Kindern, die die Schule besuchen, soll dann ein Unterricht nach Stundentafel angeboten werden. Und alle anderen Schülerinnen und Schüler sollen parallel zu Hause ein gleichwertiges Unterrichtsangebot erhalten. Im übrigen von den gleichen Lehrkräften zur gleichen Zeit. Gleichzeitig müssen wir auch beachten, dass es keine Durchmischungen der Lerngruppen gibt, auch die Lehrkräfte nicht von Tag zu Tag wechseln. Sie sehen, das alles ähnelt ein wenig der Quadratur des Kreises.

Aber wir sind alle gute und kreative Beamtinnen und Beamte und wir werden an guten Lösungen arbeiten. Die sich für mich natürlich an den Verpflichtungen orientieren, die in der Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer definiert sind. Hier soll besonders ein Aspekt gewürdigt werden, nämlich der Aspekt der dienstlichen Fürsorge, für den ich als Schulleiter verantwortlich bin. Hier geht es in besonderer Weise um die Gesundheit aller Menschen, die in der Schule lernen und arbeiten. Dieser Schutz ist für mich oberstes Gebot.

Ich bin davon überzeugt, dass wir in diesem Jahr diese Pandemie in den Griff bekommen können, auch mit den Impfungen. Und wo immer durch diese Pandemie Lerndefizite entstanden sind, werden wir diese wie in allen Schulen in diesem Land kompensieren. Das schaffen wir, gemeinsam! Zum Schluss möchte ich noch eine Zeile schreiben, die für mich Orientierung ist. Ich möchte gemeinsam mit allen Lehrkräften unserer Schule allen Schülerinnen und Schülern in dieser Pandemie soviel Unterricht wie möglich und soviel Betreuung wie nötig organisieren und anbieten können. Das ist das Ziel. Und für die Zeit bis zum 31.01.21 soll gelten …

safer learning at home …

Herzliche Grüße, bleiben Sie und Ihre Familien gesund,

Uli Vormwald (Schulleiter)

Weihnachten 2020

Liebe Schulgemeinde,

es liegt ein wirklich anstrengendes und auch aufreibendes Jahr hinter uns. Fast schon vergessen ist der Wintersturm zu Beginn des Jahres, wo ich als Schulleiter in all den Jahrzehnten meiner Tätigkeit zum ersten Mal erlebt habe, dass Schulen innerhalb kürzester Zeit geschlossen werden mussten. Nicht vergessen ist der ausländerfeindliche Terrorakt in Hanau, der auch unsere Schule in besonderer Weise berührt hat. Wir haben mit allen Schülerinnen und Schülern, gemeinsam mit vielen Eltern, den Lehrkräften, Seelsorgern der Gemeinde und Gemeindevertretern der vielen unschuldigen Opfer gedacht. Es war eine sehr ergreifende Andacht in der Schule.

Dann kam die Coronapandemie, die uns bis jetzt in Atem hält. Meine größte Sorge ist und bleibt, dass wir in unserer Schule für alle Schülerinnen und Schüler, den Lehrkräften und alle anderen schulischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch in der Verwaltung, eine sichere Umgebung schaffen, in der auch schulisches Leben und Lernen stattfindet. Ich denke, das ist uns in dieser schweren Zeit geglückt. Dafür möchte ich mich auch zum Jahresende bei allen meinen Kolleginnen und Kollegen und allen schulischen Gremien für die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt nochmals ausdrücklich bedanken.

Ich erinnere auch an dieser Stelle an die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen, die wir in diesem Jahr alle erfolgreich mit einem Abschluss entlassen konnten. Herzlichen Glückwunsch.

Von diesen schwierigen Umständen sind alle Schulen betroffen. Und es sicher so, dass trotzdem ein gutes Lernen stattfindet. Da wo es Lücken durch Schulschliessungen gab, sind diese durch großen Einsatz der Lehrkräfte geschlossen worden. Wir werden noch eine Weile mit diesen schwierigen Umständen leben müssen, auch nach den Ferien. In den Ferien möchte ich Ihnen allen und auch den Schülerinnen und Schülern eine erholsame Zeit wünschen. Und natürlich auch frohe Feiertage und einen guten Start in das neue Jahr. Auf ein besseres Jahr 2021. Dafür gibt es gute Hoffnung.

Bleiben Sie und Ihre Familien gesund, herzliche Grüße,

U. Vormwald (Schulleiter)

Elternbrief des Hessischen Kultusministeriums vom 14.12.20

Liebe Schulgemeinde, sehr geehrte Elternschaft,

heute Früh haben alle Schulen die detaillierten Informationen erhalten, wie der Schulbetrieb ab dem Mittwoch dieser Woche organisiert werden soll. Diesen Elternbrief können Sie downloaden. Am Montag und am Dienstag dieser Woche läuft der Unterricht wie bisher. Sollten Sie noch Fragen haben, kommen Sie bitte auf die Schulleitung zu. Alle für die Eltern erforderlichen Informationen haben wir auch für alle Klassen ausgedruckt, die Schülerinnen und Schüler nehmen diese Informationen als „Ranzenpost“ mit nach Hause.

Herzlicher Gruß,
Uli Vormwald (Schulleiter)

Gedanken zum 3. Advent

Liebe Schulgemeinde,

die Corona-Pandemie ist eine weltumspannende Naturkatastrophe, aber wir können etwas tun. Wir dürfen nicht die Hoffnung verlieren und trotz aller Beschränkungen mit den Möglichkeiten die bleiben, soziale Kontakte weiter pflegen, auch über die neuen digitalen Medien. So gut wie alle Politiker fordern landauf und landab die Öffnung der Schulen. Es geht um die Schülerinnen und Schüler, die wir alle nicht verlieren wollen. Aber ich denke auch an unsere Lehrkräfte, die alles tun, damit ein Mindestmaß an Unterricht möglich ist. Davon lese ich aber sehr wenig. Und weil das so ist, möchte ich an dieser Stelle allen meinen Kolleginnen und Kollegen meinen Dank und Respekt aussprechen, dass sie alle unter diesen extremen Bedingungen mehr als ihren Dienst tun! Meine Kolleginnen und Kollegen arbeiten mit größtem pädagogischen Einsatz und geben mit Ihrer Arbeit den Kindern und Jugendlichen Beispiel, Hoffnung und Orientierung in einer schweren Zeit. Und gehen dabei auch selbst Risiken ein, die leicht übersehen werden. Und vergessen wir bitte nicht: auch Lehrerinnen und Lehrer haben Familien, viele mit Risikopatienten. Und ich denke auch an unsere Schulsekretärinnen und unseren Hausmeister. Ohne deren Arbeit und Einsatz hätten wir unsere Schule längst nicht mit dieser Performance in der von dem Kultusministerium geforderten Regelbetrieb halten können. Und ich danke auch alle den Kolleginnen und Kollegen, die meist unsichtbar hinter den Kulissen in der Schulreinigung dafür arbeiten, dass nicht zuletzt in diesen Zeiten unsere Schule in einem hygienisch einwandfreien Zustand ist.  Danke für Ihre Arbeit und Ihren Einsatz. Ganz besonders herzlich möchte ich an dieser Stelle Frau Röder für Ihren jahrzehntelangen Einsatz für die Schule danken, sie geht in diesen Tagen in ihren wohlverdienten Ruhestand.

Zum Schluss möchte ich noch bemerken, dass wir Schulen noch nicht wissen, wie es in der nächsten Woche weitergeht. Der harte Lockdown ist von der Politik für die Mitte der Woche angekündigt worden, welche Auswirkungen das für die Schulen hat ist noch nicht bekannt. Sobald hier Informationen vorliegen, werden wir Sie natürlich informieren.

Ich wünsche Ihnen und auch unseren Schülerinnen und Schülern einen besinnlichen 3. Advent, bleiben Sie und Ihre Familien gesund,

Uli Vormwald (Schulleiter)

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